Satzung

admin am 22. Januar, 2007
Satzung vom 27.02.1999
§ 1

Der Verein fĂŒhrt den Namen „Hong-Yong-Kwan“ (e.V.). Er hat seinen Sitz in HeigenbrĂŒcken und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an.

§ 3

1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977).

Eine Änderung im Status der GemeinnĂŒtzigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den FachverbĂ€nden und dem fĂŒr ihn zustĂ€ndigen Finanzamt fĂŒr Körperschaft an.

Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports und wird insbesondere verwirklicht durch:

a) Abhaltungen von geordneten Sport- und Trainingsveranstaltungen fĂŒr Taekwondo und ggf. auch anderer KampfkĂŒnste.

b) Teilnahme an WettkĂ€mpfen und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich des Taekwondo und ggf. anderer KampfkĂŒnste.

c) Beschaffung, Instandhaltung und Instandsetzung der benötigten SportgerÀte.

d) DurchfĂŒhrung von Versammlungen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen in den o.g. genannten Bereichen.

e) Ausbildung und Einsatz von sachgemĂ€ĂŸ vorgebildeten Übungsleitern, Kampfrichtern, und Trainern.

f) die Bereitschaft fĂŒr die Verbreitung von Taekwondo zu arbeiten.

2) Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3) Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei AnsprĂŒche auf das Vereinsvermögen.

4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

5) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4

1) Mitglied kann jede natĂŒrliche Person werden, die schriftlich beim GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand um Aufnahme nachsucht. Der Aufnahmeantrag MinderjĂ€hriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand.

2) Es gibt „Aktive Mitglieder“ und „Fördermitglieder“. Fördermitglieder zahlen den ermĂ€ĂŸigten Beitrag, und unterscheiden sich ausschließlich dadurch, daß sie nicht an den sportlichen AktivitĂ€ten teilnehmen und mindestens 18 Jahre alt sein mĂŒssen.

3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod. Der dem GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand gegenĂŒber jeweils zum 30.09. des laufenden Kalenderjahres schriftlich zu erklĂ€rende Austritt ist nur zum Ende des laufenden Kalenderjahres möglich. Ansonsten verlĂ€ngert sich die Mitgliedschaft um ein Jahr.

4) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstĂ¶ĂŸt, in sonstiger Weise sich grober oder wiederholter VerstĂ¶ĂŸe gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat, dem Ansehen des Vereins und Taekwondo in der Öffentlichkeit schadet oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.
Über den Ausschluß entscheidet der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluß des GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands ist innerhalb vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung des Gesamtvorstandes zulĂ€ssig. Dieser entscheidet alsdann auf der nĂ€chsten ordentliche Vorstandssitzung endgĂŒltig ĂŒber den Ausschluß, sofern vorher keine außerordentliche Vorstandssitzung stattfindet.

Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand seinen Beschluß fĂŒr vorlĂ€ufig vollziehbar erklĂ€ren.

5) Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds ist frĂŒhestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztendlich ĂŒber den Ausschluß entschieden hat.

6) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand unter den in 4) genannten Voraussetzungen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von DM 100,00 und/oder durch Sperre von lĂ€ngstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der VerbĂ€nde, welchem der Verein angehört, gemaßregelt werden. Die Entscheidung des Gesamtvorstandes ist nicht anfechtbar.

7) Alle BeschlĂŒsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

§ 5

Vereinsorgane sind:
1. der GeschĂ€ftsfĂŒhrende  Vorstand (GFV)

2. der  Gesamtvorstand (GV)

3. die  Mitgliederversammlung (MV)

§ 6

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand (GFV) besteht aus dem
PrÀsidenten,

zwei VizeprÀsidenten

und dem Kassenwart.

Bei Abstimmungen im GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand hat der PrĂ€sident bei Stimmengleichheit zwei Stimmen, die anderen Mitglieder des GFV haben je eine Stimme. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch:
1. den PrÀsidenten  allein
2. die beiden  VizeprÀsidenten
3. einen  VizeprÀsidenten und den Kassenwart

Im InnenverhĂ€ltnis zum Verein gilt, daß die VizeprĂ€sidenten und der Kassenwart nur bei Verhinderung des PrĂ€sidenten zur Vertretung berechtigt sind.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewĂ€hlt. Er bleibt bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Bestellung des nĂ€chsten GFV im Amt. Mehrere Ämter im GFV können nicht in einer Person vereinigt werden.

Scheidet ein Mitglied des GFV vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Gesamtvorstand fĂŒr den Rest der Amtszeit ein neues Mitglied des GFV hinzuzuwĂ€hlen. Der GFV fĂŒhrt die GeschĂ€fte des Vereins. Im InnenverhĂ€ltnis gilt, daß der GFV zum Abschluß von GrundstĂŒcksgeschĂ€ften jeglicher Art sowie von GeschĂ€ften mit einem GeschĂ€ftswert von mehr als 5.000,-DM fĂŒr den Einzelfall der vorherigen Zustimmung durch die Mitgliederversammlung bedarf. Im ĂŒbrigen gibt sich der Vorstand eine GeschĂ€ftsordnung.

Der GFV bestimmt die notwendigen Ressorts (z.B. SchriftfĂŒhrer und Pressereferent, PrĂŒfungsreferent, Jugendreferent etc.) je nach Bedarf.

§ 7

Der Gesamtvorstand (GV) setzt sich aus den Ressortleitern und dem GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand zusammen. Die Ressortleiter werden von der MV fĂŒr die Dauer von zwei Jahren gewĂ€hlt und bleiben bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Bestellung der nĂ€chsten Ressortleiter im Amt. Die MV kann darĂŒber hinaus noch Beisitzer fĂŒr bestimmte Aufgabengebiete wĂ€hlen.

Der Gesamtvorstand tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, oder auf Antrag des PrĂ€sidenten oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den PrĂ€sidenten, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Mitglied des GFV einberufen. Bei Abstimmungen im GV hat der PrĂ€sident bei Stimmengleichheit zwei Stimmen, die anderen Mitglieder des GV haben jeweils eine Stimme. Der GV entscheidet mit Zweidrittelmehrheit ĂŒber SatzungsĂ€nderungen.

Die Aufgaben des GV ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluß kann die MV weitergehende Einzelaufgaben ĂŒbertragen.

§ 8

Die ordentliche Mitgliederversammlung (MV) findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß stattfinden, wenn dies von einem FĂŒnftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der GrĂŒnde beim GFV beantragt wird. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den GFV.

Mit der schriftlichen Einberufung von ordentlichen Mitglieder-versammlungen ist gleichzeitig die Tagesordnung bekanntzugeben, in der die zur Abstimmung gestellten AntrÀge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind.

Die Mitgliederversammlung beschließt ĂŒber die Entlastung und Wahl des Gesamtvorstandes und der Ressortleiter sowie ĂŒber alle Punkte die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils fĂŒr zwei Jahre einen dreiköpfigen PrĂŒfungsausschuß, der die KassenprĂŒfung ĂŒbernimmt und der Versammlung Bericht erstattet.
Wahl- und stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben, bei unter 16 JĂ€hrigen der gesetzliche Vertreter, allerdings gilt hier, daß der bzw. die gesetzlichen Vertreter auch bei mehreren nicht stimmberechtigten Kindern nur eine Stimme haben. Eine Übertragung des Wahl- oder Stimmrechts ist nicht möglich.

WĂ€hlbar fĂŒr den GV, außer fĂŒr das Amt des PrĂ€sidenten sind nur Personen die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der PrĂ€sident muß mindestens das 25. Lebensjahr vollendet haben.

Die MV ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfĂ€hig. Die MV entscheidet bei BeschlĂŒssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und einem Mitglied des GV zu unterzeichnen.

§ 9

GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 10

Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages und ggf. der AufnahmegebĂŒhr verpflichtet. Über die Höhe und die FĂ€lligkeit dieser GeldbetrĂ€ge beschließt der GV. Über sonstige von den Mitgliedern zu erbringenden Leistungen beschließt die MV.

§ 11

Der Gesamtvorstand kann im Bedarfsfall Ordnungen zur Regelungen interner Angelegenheiten erlassen.

§ 12

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen MV beschlossen werden. In dieser Versammlung mĂŒssen vier FĂŒnftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlußfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen erforderlich.

Kommt eine Beschlußfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere MV einzuberufen, die ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlußfĂ€hig ist.

Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden GeschÀfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fĂ€llt das Vermögen des Vereins an den Bayerischen Landessportverband e.V. oder fĂŒr den Fall dessen Ablehnung an die Gemeinde HeigenbrĂŒcken die es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden haben.

BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderungen und ĂŒber die Auflösung des Vereins sind dem zustĂ€ndigen Finanzamt anzuzeigen. SatzungsĂ€nderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnĂŒtzigen Zwecke betreffen, bedĂŒrfen der Einwilligung des zustĂ€ndigen Finanzamtes.

§ 13

Veröffentlichungen des Vereins erfolgen im Amtsblatt der Gemeinde HeigenbrĂŒcken.

§ 14

Der Verein haftet nicht fĂŒr SchĂ€den und Verluste, die Mitglieder bei der AusĂŒbung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder GerĂ€ten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, soweit solche SchĂ€den und Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind.

Der Verein haftet fĂŒr SchĂ€den, die dem Mitglied im erwĂ€hnten Rahmen widerfahren, nur nach den Bedingungen der Sportunfallversicherung des BLSV, unter der Voraussetzung, daß der laufende Mitgliedsbeitrag entrichtet ist.

FĂŒr SchĂ€den, die einem Mitglied im Rahmen des vom Verein angesetzten Sport- und Spielbetriebs durch ein Nichtmitglied widerfahren, haftet dieser Dritte, nicht der Verein.

FĂŒr SchĂ€den am Eigentum des Vereins oder an dem vom Verein benutzten Einrichtungen, die ein Mitglied schuldhaft verursacht, haftet das Mitglied. Der Verein haftet nicht fĂŒr die zu irgendwelchen Übungsstunden und Vereinsveranstaltungen mitgebrachten KleidungsstĂŒcke, WertgegenstĂ€nde oder BargeldbetrĂ€ge.

Der Verein ĂŒbernimmt keine Haftung oder Aufsichtspflicht fĂŒr den Nachhauseweg von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach dem Training und nach anderen vom Verein organisierten oder durchgefĂŒhrten Veranstaltungen. Die Aufsichtspflicht haben die Erziehungsberechtigten ab Verlassen der Sporthalle oder ab erreichen des Ausgangsortes.

§ 15

Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 18.10.97 beschlossen. Die Satzung wurde um § 14 ergĂ€nzt. In § 8 Absatz 3 wird die Wahlperiode fĂŒr die KassenprĂŒfer von einem auf zwei Jahre erhöht, zusĂ€tzlich wird in Absatz 4 festgelegt, daß der bzw. die gesetzlichen Vertreter auch bei mehreren nicht stimmberechtigten Kindern nur eine Stimme haben. Der Gesamtvorstand hat die Änderungen einstimmig in der GV-Sitzung am 27.02.1999 beschlossen.

Autor: Alexander Staab, Schulstraße 7, 63863 Eschau-Sommerau