Satzung

admin am 22. Januar, 2007
Satzung vom 01.12.2022
§ 1

Satzung

Stand 01.12.2020

§ 1

Der Verein fĂŒhrt den Namen „Hong Yong Kwan“ (e.V.). Er hat seinen Sitz in HeigenbrĂŒcken und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an.

§ 3

1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977).

Eine Änderung im Status der GemeinnĂŒtzigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den FachverbĂ€nden und dem fĂŒr ihn zustĂ€ndigen Finanzamt fĂŒr Körperschaft an.

Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports und wird insbesondere verwirklicht durch:

a) Abhaltungen von geordneten Sport- und Trainingsveranstaltungen fĂŒr Taekwondo und ggf. auch anderer KampfkĂŒnste.

b) Teilnahme an WettkĂ€mpfen und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich des Taekwondo und ggf. anderer KampfkĂŒnste.

c) Beschaffung, Instandhaltung und Instandsetzung der benötigten SportgerÀte.

d) DurchfĂŒhrung von Versammlungen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen in den o.g. genannten Bereichen.

e) Ausbildung und Einsatz von sachgemĂ€ĂŸ vorgebildeten Übungsleitern, Kampfrichtern, und Trainern.
2) Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3) Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei AnsprĂŒche auf das Vereinsvermögen.

4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden. FĂŒr die ehrenamtliche TĂ€tigkeit können die Mitglieder des Gesamtvorstandes eine jĂ€hrliche VergĂŒtung bis zur maximalen Höhe der Ehrenamtspauschale erhalten.

5) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4

1) Mitglied kann jede natĂŒrliche Person werden, die schriftlich beim GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand um Aufnahme nachsucht. Der Aufnahmeantrag MinderjĂ€hriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand.

2) Es gibt „Aktive Mitglieder“ und „Fördermitglieder“. Fördermitglieder zahlen den ermĂ€ĂŸigten Beitrag, und unterscheiden sich ausschließlich dadurch, dass sie nicht an den sportlichen AktivitĂ€ten teilnehmen und mindestens 18 Jahre alt sein mĂŒssen.

3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der dem GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand gegenĂŒber jeweils zum 30.09. des laufenden Kalenderjahres schriftlich zu erklĂ€rende Austritt ist nur zum Ende des laufenden Kalenderjahres möglich. Ansonsten verlĂ€ngert sich die Mitgliedschaft um ein Jahr.

4) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstĂ¶ĂŸt, in sonstiger Weise sich grober oder wiederholter VerstĂ¶ĂŸe gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat, dem Ansehen des Vereins und Taekwondo in der Öffentlichkeit schadet oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.

Über den Ausschluss entscheidet der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands ist innerhalb vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung des Gesamtvorstandes zulĂ€ssig. Dieser entscheidet alsdann auf der nĂ€chsten ordentlichen Vorstandssitzung endgĂŒltig ĂŒber den Ausschluss, sofern vorher keine außerordentliche Vorstandssitzung stattfindet.

Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand seinen Beschluss fĂŒr vorlĂ€ufig vollziehbar erklĂ€ren.

5) Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds ist frĂŒhestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztendlich ĂŒber den Ausschluss entschieden hat.

6) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand unter den in 4) genannten Voraussetzungen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von € 100,00 und/oder durch Sperre von lĂ€ngstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der VerbĂ€nde, welchem der Verein angehört, gemaßregelt werden. Die Entscheidung des Gesamtvorstandes ist nicht anfechtbar.

7) Alle BeschlĂŒsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

§ 5

Vereinsorgane sind:

1) der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand (GFV)

2) der Gesamtvorstand (GV)

3) die Mitgliederversammlung (MV)

§ 6

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand (GFV) besteht aus dem

PrÀsidenten,

zwei VizeprÀsidenten

und dem VizeprÀsident Finanzen.

Bei Abstimmungen im GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand hat der PrĂ€sident bei Stimmengleichheit zwei Stimmen, die anderen Mitglieder des GFV haben je eine Stimme. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch:

1. den PrÀsidenten allein

2. zwei VizeprÀsidenten

Im InnenverhÀltnis zum Verein gilt, dass die VizeprÀsidenten nur bei Verhinderung des PrÀsidenten zur Vertretung berechtigt sind.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewĂ€hlt. Er bleibt bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Bestellung des nĂ€chsten GFV im Amt. Mehrere Ämter im GFV können nicht in einer Person vereinigt werden.

Scheidet ein Mitglied des GFV vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Gesamtvorstand fĂŒr den Rest der Amtszeit ein neues Mitglied des GFV hinzuzuwĂ€hlen. Der GFV fĂŒhrt die GeschĂ€fte des Vereins. Im InnenverhĂ€ltnis gilt, dass der GFV zum Abschluss von GrundstĂŒcksgeschĂ€ften jeglicher Art sowie von GeschĂ€ften mit einem GeschĂ€ftswert von mehr als 5.000,-€ fĂŒr den Einzelfall der vorherigen Zustimmung durch die Mitgliederversammlung bedarf. Im Übrigen gibt sich der Vorstand eine GeschĂ€ftsordnung.

Der GFV bestimmt die notwendigen Ressorts (z.B. SchriftfĂŒhrer und Pressereferent, PrĂŒfungsreferent, Jugendreferent etc.) je nach Bedarf.

§ 7

Der Gesamtvorstand (GV) setzt sich aus dem GeschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand, den Ressortleitern und den Abteilungsleitern mit bis zu zwei Stellvertretern zusammen. Die Ressortleiter werden von der MV fĂŒr die Dauer von drei Jahren gewĂ€hlt und bleiben bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Bestellung der nĂ€chsten Ressortleiter im Amt. Die MV kann darĂŒber hinaus noch Beisitzer fĂŒr bestimmte Aufgabengebiete wĂ€hlen.

Der Gesamtvorstand tritt mindestens einmal im Jahr zusammen, oder auf Antrag des PrĂ€sidenten oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den PrĂ€sidenten, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Mitglied des GFV einberufen. Bei Abstimmungen im GV hat der PrĂ€sident bei Stimmengleichheit zwei Stimmen, die anderen Mitglieder des GV haben jeweils eine Stimme. Der GV entscheidet mit Zweidrittelmehrheit ĂŒber SatzungsĂ€nderungen. Das Gesamtvorstandstreffen kann virtuell stattfinden.

Die Aufgaben des GV ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluss kann die MV weitergehende Einzelaufgaben ĂŒbertragen.

§ 8

Die ordentliche Mitgliederversammlung (MV) soll einmal im Kalenderjahr stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem FĂŒnftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der GrĂŒnde beim GFV beantragt wird. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den GFV.

Mit der Einberufung von ordentlichen Mitgliederversammlungen ist gleichzeitig die Tagesordnung bekanntzugeben, in der die zur Abstimmung gestellten AntrÀge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind.

Die Mitgliederversammlung beschließt ĂŒber die Entlastung und Wahl des Gesamtvorstandes und der Ressortleiter sowie ĂŒber alle Punkte die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils fĂŒr drei Jahre einen zweiköpfigen PrĂŒfungsausschuss, der die KassenprĂŒfung ĂŒbernimmt und der Versammlung Bericht erstattet.
Wahl- und stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben, bei unter 16 JĂ€hrigen der gesetzliche Vertreter, allerdings gilt hier, dass der bzw. die gesetzlichen Vertreter auch bei mehreren nicht stimmberechtigten Kindern nur eine Stimme haben. Eine Übertragung des Wahl- oder Stimmrechts ist nicht möglich.

WĂ€hlbar fĂŒr den GV, außer fĂŒr das Amt des PrĂ€sidenten sind nur Personen die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der PrĂ€sident muss mindestens das 25. Lebensjahr vollendet haben.

Die MV ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfĂ€hig. Die MV entscheidet bei BeschlĂŒssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und einem Mitglied des GV zu unterzeichnen.

§ 9

GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 10

Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages und ggf. der AufnahmegebĂŒhr verpflichtet. Über die Höhe und die FĂ€lligkeit dieser GeldbetrĂ€ge beschließt der GFV. Über sonstige von den Mitgliedern zu erbringenden Leistungen beschließt die MV.

§ 11

Der Gesamtvorstand kann im Bedarfsfall Ordnungen zur Regelungen interner Angelegenheiten erlassen.

§ 12

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen MV beschlossen werden. In dieser Versammlung mĂŒssen vier FĂŒnftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen erforderlich.

Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere MV einzuberufen, die ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfĂ€hig ist.

Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden GeschÀfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke fĂ€llt das Vermögen des Vereins an die Bayerische Taekwondo Union e.V. oder fĂŒr den Fall deren Ablehnung je hĂ€lftig an die Gemeinden HeigenbrĂŒcken und Heimbuchenthal die es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden haben.

BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderungen und ĂŒber die Auflösung des Vereins sind dem zustĂ€ndigen Finanzamt anzuzeigen. SatzungsĂ€nderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnĂŒtzigen Zwecke betreffen, bedĂŒrfen der Einwilligung des zustĂ€ndigen Finanzamtes.

§ 13

Veröffentlichungen des Vereins erfolgen auf der Internetseite des Vereins www.hong-yong.de.

§ 14

Der Verein haftet nicht fĂŒr SchĂ€den und Verluste, die Mitglieder bei der AusĂŒbung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder GerĂ€ten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, soweit solche SchĂ€den und Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind.

Der Verein haftet fĂŒr SchĂ€den, die dem Mitglied im erwĂ€hnten Rahmen widerfahren, nur nach den Bedingungen der Sportunfallversicherung des BLSV, unter der Voraussetzung, dass der laufende Mitgliedsbeitrag entrichtet ist.

FĂŒr SchĂ€den, die einem Mitglied im Rahmen des vom Verein angesetzten Sport- und Spielbetriebs durch ein Nichtmitglied widerfahren, haftet dieser Dritte, nicht der Verein.
FĂŒr SchĂ€den am Eigentum des Vereins oder an den vom Verein benutzten Einrichtungen, die ein Mitglied schuldhaft verursacht, haftet das Mitglied. Der Verein haftet nicht fĂŒr die zu irgendwelchen Übungsstunden und Vereinsveranstaltungen mitgebrachten KleidungsstĂŒcke, WertgegenstĂ€nde oder BargeldbetrĂ€ge.

Der Verein ĂŒbernimmt keine Haftung oder Aufsichtspflicht fĂŒr den Nachhauseweg von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach dem Training und nach anderen vom Verein organisierten oder durchgefĂŒhrten Veranstaltungen. Die Aufsichtspflicht haben die Erziehungsberechtigten ab Verlassen der Sporthalle oder ab Erreichen des Ausgangsortes.

§ 15

Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 18.10.97 beschlossen.

Die Satzung wurde um § 14 ergĂ€nzt. In § 8 Absatz 3 wird die Wahlperiode fĂŒr die KassenprĂŒfer von einem auf zwei Jahre erhöht, zusĂ€tzlich wird in Absatz 4 festgelegt, daß der bzw. die gesetzlichen Vertreter auch bei mehreren nicht stimmberechtigten Kindern nur eine Stimme haben. Der Gesamtvorstand hat die Änderungen einstimmig in der GV Sitzung am 27.02.1999 beschlossen.

Am 21.05.2001 beschließt der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand in seiner Sitzung in § 7 Absatz 1 den Halbsatz: „und den Abteilungsleitern mit bis zu zwei Stellvertretern“. einzufĂŒgen

Ab 01.12.2020 wurde die Satzung durch Umlaufbeschluss des GV angepasst: